Finanzierungsquellen für die Ausbildung – in sinnvoller Reihenfolge
Bevor Sie einen kommerziellen Kredit aufnehmen, sollten Sie prüfen, welche anderen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Hier die empfohlene Reihenfolge:
1. Die eigene Familie
Oft ist Unterstützung aus dem privaten Umfeld die einfachste und günstigste Lösung. Familienkredite sind meist zinsfrei und flexibler rückzahlbar.
2. Ihr Arbeitgeber
Viele Unternehmen fördern die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Fragen lohnt sich, gerade bei berufsbezogenen Studiengängen. Einige Arbeitgeber übernehmen Teilkosten oder gewähren zinslose Darlehen.
3. Kantonale Stipendien
In der Schweiz gibt es kantonal geregelte Stipendienprogramme, die Studierende unterstützen. Je nach Wohnkanton unterscheiden sich die Kriterien stark. Es lohnt sich, rechtzeitig ein Gesuch einzureichen.
4. Schuleigene Finanzierungsprogramme
Sowohl öffentliche als auch private Schulen bieten teilweise eigene Finanzierungsmodelle an. Oft mit tieferen Zinsen oder ratenfreier Anfangszeit. Informieren Sie sich direkt bei Ihrer Schule oder Hochschule.
5. Kommerzieller Kredit
Wenn keine andere Option bleibt, kann ein Kredit helfen, die Ausbildung zu finanzieren. Allerdings ist die Kreditprüfung bei geringem Einkommen anspruchsvoll. Einige Banken bieten jedoch spezielle Programme für Studierende an.